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    Vor- und Nachteile der verschiedenen Jahreszeiten

    Wanderung durch Landmannalaugar

    Wandern Sie durch die bunten Rhiolithberge

    Auf diese Frage gibt es keine pauschale Antwort. Grundsätzlich können Sie Island das ganze Jahr über bereisen. Die Preise unterscheiden sich zwischen den Jahreszeiten sehr, die Bedingungen im Land jedoch auch. Diese Seite gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile beim Reisen in den verschiedenen Jahresabschnitten und soll Ihnen dabei helfen die für Sie selbst persönlich beste Reisezeit herauszufinden:

    Reisen in der Hauptsaison von Ende Juni bis Mitte August:

    In diesen Sommermonaten gilt auch gleichzeitig als Hauptreisezeit in Island. Während diesen Monaten ist in vielen Ländern Europas Ferienzeit, sodass generell viele Reisende in den verschiedenen Ländern unterwegs sind. Wenn Sie mit dem Mietwagen das Hochland durchqueren möchten, dann ist dies außerdem die einzige Jahreszeit, die für Sie infrage kommt, denn nur während dieser Zeit sind die sogenannten „F-Straßen“ durch das Hochland geöffnet. Der Vorteil in diesen Monaten ist außerdem das Wetter. Es ist Sommer in Island und meist ist das Wetter während dieser Jahreszeit auch etwas besser und wärmer. Aber pauschal kann man das natürlich auch nicht sagen, da das Wetter nicht vorhersehbar ist. Einen weiteren großen Vorteil bietet auch die lange Tageslichtdauer. So können Sie noch bis in den späten Abend hinein eine Wanderung unternehmen oder gemütlich zu Ihrem nächsten Gästehaus fahren, ohne dabei in die Dunkelheit zu kommen.

    Auch die Region der Westfjorde, die etwas abseits der üblichen Touristenströme liegt, können Sie während dieser Zeit gut zu bereisen. Wenn Sie nicht unbedingt auf die Ferienzeit angewiesen sind und auch nicht das Hochland durchqueren möchten, dann empfehlen wir persönlich Ihnen zu dieser Zeit nicht zu reisen, da es in diesen Monaten sehr voll im Land wird. Sie teilen sich die Sehenswürdigkeiten mit anderen Reisenden, müssen unter Umständen Wartezeiten beim Transfer oder der Mietwagenannahme in Kauf nehmen und es sind viele Busse mit Reisegruppen unterwegs. Außerdem sind die Preise in diesem Zeitraum sehr hoch.

    Wenn Sie in dieser Jahreszeit reisen, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall frühzeitig mit der Reiseplanung zu starten, damit Sie auch in den gewünschten Unterkünften unterkommen. Im Sommer kann es mit den Hotelkapazitäten schon einmal knapp werden, sodass es auch üblich ist, Internate in Hotels mit geteiltem Bad umzufunktionieren. Zudem können Hotels und Gästehäuser weit von den eigentlichen Attraktionen entfernt liegen. Außerdem raten wir Ihnen dazu, Ausflüge, die Sie gerne vor Ort unternehmen möchten, bereits vorab zu buchen, um unnötige Wartezeiten während der Reise zu vermeiden. Diese Zeit sollten Sie vor Ort lieber nutzen, um die Landschaft zu genießen und schöne Fotos zu machen.

    Reisen in der Vor- und Nachsaison von Anfang Mai bis Ende Juni sowie Ende August bis Mitte Oktober:

    Skogafoss Wasserfall in Island

    Eine tolle Aussicht genießen oben am Skogafoss Wasserfall

    Wenn Sie gerne im „Sommer“ reisen, jedoch nicht unbedingt das Hochland durchqueren möchten, dann empfehlen wir Ihnen die Reisezeit von Anfang Mai bis Ende Juni sowie ab Mitte/Ende August bis Mitte Oktober. Diese Reisezeit bietet viele Vorteile: Die Preise sind bereits deutlich günstiger als während der Hauptreisezeit im Juli und August, sodass Sie für das gleiche Geld einfach ein paar Tage länger im Land bleiben können. Zudem sind deutlich weniger Busse mit Reisegruppen im Land unterwegs, sodass die Chance schöne Fotos an den Sehenswürdigkeiten zu machen ohne gleichzeitig viele andere Menschen darauf zu haben deutlich höher ist.

    Das Wetter kann zu dieser Zeit etwas unbeständiger sein. Da es durchaus kalt werden kann, nehmen Sie auf jeden Fall eine dicke Jacke mit.

    Die Tageslichtdauer ist im Mai und Juni ein großer Vorteil. Ende August bis Oktober wird es dann immer früher dunkel und morgens später hell, sodass Sie Mitte Oktober (je nach Wetterlage und Ort in Island) etwa noch 11-12 Stunden Tageslicht haben. Also immer noch ausreichend Zeit für spannende Aktivitäten vor Ort.

    Reisen in den Wintermonaten von Oktober bis Ende April:

    Dies ist eine ganz besondere Zeit um nach Island zu reisen, denn ein kontrastreiches Bild von klirrendem Eis und Schnee neben heißem Lava- und Schwefeldampf sowie angenehm natürlichen warmen Quellen erwartet Sie. Wir empfehlen vor allem die Region von der Snaefellsnes Halbinsel bis zum Skaftafell Nationalpark im Süden Islands zu bereisen, da es hier in der Regel nicht so viel Schnee gibt. So können Sie auch im Winter gut mit dem Mietwagen. Wie auch im Rest des Jahres lässt sich das Wetter nicht vorhersagen, jedoch kann es im Winter neben Schnee auch schon einmal einen Sturm geben. Aber alle Mietwagen sind winterfest ausgestattet. Sollten Sie doch einmal aufgrund des Wetters nicht weiterfahren können, werden Sie sofort merken, dass die wettererprobten Isländer schnell reagieren: unsere Partneragentur und die Hotels werden dann eine gute geeignete Lösung für Sie finden.

    Die Tageslichtdauer nimmt während der Winterzeit natürlich etwas ab, aber selbst am dunkelsten Tag des Jahres, also kurz vor Weihnachten sind es immer noch 4,5-5 Stunden Tageslicht. Lassen Sie es bei Ihrer Reise im Winter durch Island einfach etwas ruhiger angehen: Genießen Sie die Stunden abends vor dem Kamin in Ihrer Unterkunft, tauschen Sie sich mit anderen Reisenden aus oder entspannen Sie in den warmen Whirlpools, die fast jede Unterkunft bietet.

    Eingefrorene Wasserfälle im Winter

    Wasserfälle haben ihren Reiz im Winter

    Und natürlich hat die kürzere Tageslichtdauer auch den Vorteil, dass Sie abends und nachts die Chance haben Nordlichter am Himmel zu sehen. Bereits ab Anfang Oktober können Sie diese mit Glück entdecken. Viele Hotels und Gästehäuser bieten sogar einen Weckservice an, sobald die „Aurora Borealis“ am Himmel zu sehen sind. Für viele Reisenden sind die Nordlichter der Hauptgrund, um im Winter nach Island zu reisen. Unserer Meinung nach bieten aber auch vereiste Wasserfälle, die Möglichkeit Orcas zu sehen und in warmen Quellen zu entspannen, während leise der Schnee vom Himmel rieselt, genauso viele Gründe. Außerdem gibt es, mit Ausnahme der Stadt Reykjavik, noch relativ wenige Reisende im Winter, sodass Sie in aller Ruhe Fotos von der beeindruckenden Landschaft machen können.