Meine Reise

Bislang haben Sie Ihrer Reise noch keine Bestandteile hinzugefügt

    Erlebe Island

    Info

    Rufen Sie uns an

    +49 2837 6638203

    Öffnungszeiten:
    Montag – Freitag:  09:00 – 17:30 Uhr
    Samstag, Sonn- und Feiertag: geschlossen
    Persönliche Beratung in unserem Büro
    nach Terminvereinbarung

    Geschichte von Island

    Torfkirche im Skaftafell Nationalpark

    Kleine Torfkirche

    Island ist nicht nur in geologischer Hinsicht eines der jüngsten Länder Europas (‚nur‘ 20 Millionen Jahre alt), es war auch eines der letzten Gebiete, in dem sich Menschen niedergelassen haben. Auch wenn europäische Seefahrer schon lange vermuteten, dass es hinter Schottland noch etwas gibt, wurde Island erst im 8. Jahrhundert nach Christus entdeckt und tatsächlich besiedelt. Wahrscheinlich waren die ersten Bewohner irische Mönche. Dafür gibt es keine klaren Beweise, nur vereinzelte Ortsbezeichnungen wie Papey, ‚Mönchsinsel‘. Die Sagas, mittelalterliche Dokumente berichten, dass die Isländer von den Wikingern abstammen. Im 9. Jahrhundert scheint sich der skandinavische Abenteurer Naddodur auf dem Weg zu den Färöer Inseln verirrt zu haben. Er landete an der Ostküste in Snaeland (Schneeland). Danach folgten mehrere andere Entdeckungsreisende aus Schweden und Norwegen und schließlich ließ sich Ingolfur Arnarson mit seiner Familie in der Rauchbucht, Reykjavik, nieder. Archäologen haben bestätigt, dass es hier um das Jahr 870 herum eine erste Siedlung gab.

    Die älteste Kirche in Ostisland

    Wanderung über die Insel

    Es kamen immer mehr Menschen, die sich vor allem an der Küste und in Gebieten niederließen, wo Landwirtschaft möglich war. In den verschiedenen Siedlungen wurden Volksräte eingesetzt und die erste Volksversammlung hatte ihren Sitz im Sommer in Thingvellir. Es wurde so etwas wie eine Verfassung entwickelt. Zwischen 1200 und 1800 gehörte Island zu Norwegen und später zu Dänemark, zu dem es bis zum Zweiten Weltkrieg angeschlossen war. Dänemark wurde von Deutschland angegriffen und die Engländer fielen in Island ein. Island diente den Alliierten als Flughafen. Im Laufe des Krieges wurde Island im Jahre 1944 unabhängig und bekam einen eigenen Präsidenten.
    Heute sind nur 18% der Gesamtoberfläche Islands bewohnt, hauptsächlich die Süd- und Westküste. Nur etwa 10% der Isländer wohnen auf dem Land. Der Rest wohnt in Städten, allein 54 % der Inselbewohner leben in und um Reykjavik.